icon rhDie Internationale Rettungshunde Organisation IRO veranstaltete in Aalborg/ Dänemark vom 14. bis 15. April eine internationale Prüfung für Sport-Rettungshunde.
Am Start waren auch drei Teams aus der Landesgruppe Schleswig-Holstein:
Cecilia Ramirez de Brühl vom Hundesportfreunde Kiel e. V. ging mit ihrem Border Collie „Tupaq“ auf Trümmersuche in der höchsten Prüfungsstufe B.
Elke Jackel mit ihrem Border Collie „Pelle“ und Gerald Merke mit seinem deutschen Schäferhund „Quaiser“ starteten für den GSV Friedrichsort in der höchsten Prüfungsstufe B der Flächensuche.
Alle drei Teams waren bereits einige Tage vor dem Wettkampf angereist, um sich optimal vorbereiten zu können. Denn am Freitag stand bereits ein Training für Unterordnung & Gewandtheit auf dem Programm. Bei dieser Gelegenheit lernten die Teams auch die anderen Starter aus Schweden, Finnland, Norwegen, Deutschland und dem Gastgeberland Dänemark kennen.
Am Samstagmorgen ging es nach der offiziellen Registrierung in den Räumen der „Beredskabsskolen“ Richtung Nordseeküste.
In der Nähe von Løkken hatte die IRO einen dichten Nadelwald für die Flächensuche ausgewählt.
Hier wartete bereits die Richterin Kaori Oshima aus Japan, die erst am Vorabend aus Fernost eingetroffen war.
Elke und Pelle gingen als erstes Team an den Start und nutzten die guten Windverhältnisse konsequent aus. Pelle ließ sich sehr gut durch das Suchgebiet lenken und arbeitete selbstständig. Bereits nach der Hälfte der zulässigen Zeit (30 Min) hatte Pelle alle drei Opfer mit seinem Bringsel angezeigt.
Dann schickte Gerald seinen Quaiser in die Fläche. Quaiser arbeitete ebenfalls sehr konzentriert und fand alle drei Opfer. Leider ließ Quaiser sein Bringsel bei der ersten Anzeige so früh fallen, dass Gerald die „Meldung“ nicht sehen konnte und daher keine „Anzeige“ ausrufen konnte. So fehlte am Ende ein „Personenfund“ zum Bestehen der Prüfung.
Samstagnachmittag standen Unterordnung & Gewandtheit auf dem Programm. Nun begann auch die Prüfung für Cecilia und Tupaq. Das Team bestand diesen Prüfungsteil ebenso wie Elke mit Pelle und Gerald mit Quaiser.
Am Sonntagmittag ging es für Cecilia und Tupaq in die Trümmerprüfung. Das Trümmerfeld befand sich direkt auf dem Gelände der „Beredskabsskolen“. Tupaq beeindruckte durch seine intensive Sucharbeit und fand schnell zwei verschüttete Opfer. Leider gab es ein Missverständnis zwischen Cecilia und Tupaq. Außer Sichtweite – kurz vor Anzeige der dritten Person – rief Cecilia Tupaq zurück, weil sie glaubte, er sei außerhalb des Suchgebietes. Am Ende reichte die Zeit nicht mehr, um die Prüfung mit der Anzeige der dritten Versteckperson erfolgreich zu beenden.

Am Schluss der Veranstaltung freuten sich alle drei Teams über ihre Teilnahme an dieser internationalen IRO-Prüfung: Elke mit Pelle über den Sieg in der Fläche B mit insgesamt 284 (von 300) Punkten, Gerald mit Quaiser und Cecilia mit Tupaq über die vielen wertvollen Erfahrungen.

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