Veranstaltungen aus dem Landesverband und auf Bundesebene 2017

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Am 03. Oktober 2017 fand die 1. Landesmeisterschaft Rally ObediencePA030232 beim Mitgliedsverein SGV Heiligenhafen statt.  Das Wetter der letzten Tage ließ alle Beteiligten nur hoffen, dass es  genug geregnet hatte und für diesen Tag ausnahmsweise mal trocken bleiben würde.
Der SGV Heiligenhafen hatte sich für die 1. Landesmeisterschaft sehr gut vorbereitet. Nach der Anmeldung konnte gefrühstückt werden und ein erster Austausch der Teilnehmer erfolgen. Auch wenn es darum ging den Landesmeister in den einzelnen Klassen zu ermitteln, war es trotzdem eine familiäre Atmosphäre.

Die Meisterschaft hatte 27 Teilnehmer., am offenen Turnier nahmen 12 Starter teil. PA030212
Im Verhältnis zu den anderen Turnieren, ist dies ein kleines Teilnehmerfeld.
Einige Sportler scheiterten an der Qualifikation. Es mussten 2 x 70 Punkte in der jeweiligen Klasse erzielt werden, bei einem kurzfristigen Aufstieg vor der Landesmeisterschaft kann das schwierig werden, denn die höhere Klasse wird beim Wertungsrichter strenger bewertet und es wird mehr auf die Fußarbeit des Hundeführers geachtet. Außerdem werden in den höheren Klassen Mehrschildübungen, die einen höheren Anspruch an den Hundeführer haben, vermehrt eingesetzt.

Die geplante Wertungsrichterin war Claudia Tinnappel, die sich aber kurz vor dem Turnier verletzt hatte. Davina Schwochert, frische Wertungsrichterin aus dem Landesverband Hamburg, erklärte sich bereit einzuspringen. So war unsere erste Landesmeisterschaft gerettet.

Die Ergebnisse:

Klasse 3:
Elena Roth mit Spike (HSG Kiel und Umgebung) mit 85 Punkten
Barbara Schöppl mit Meggy Mutig (HSF Kiel) mit 84 Punkten
Bettina Saremba mit Amanda (GSV Kücknitz) mit 76 Punkten
PA030435

Klasse 2:
Peter Grochowy mit Brisko (SGV Heiligenhafen) mit 96 Punkten
Melanie Grüneberg mit Carlos (HSF Kiel) mit 95 Punkten
Susanne Lenz mit Würfel (SGV Heiligenhafen) mit 94 Punkten
PA030476

Klasse 1:
Nicola Rosenkranz mit Casimir (SGV Heiligenhafen) mit 98 Punkten
Maren Mißfeldt mit Bill (HSG Schinkel) mit 93 Punkten
Synje Dirks mit Malu ((HSG Kiel und Umgebung) mit 90 Punkten
PA030508

Senioren:
Bettina Saremba Calico (GSV Kücknitz) mit 100 Punkten, Zeit 01:53
Claudia Winkelmann mit Didi (HSG Schinkel) mit 100 Punkten, Zeit 02:02
Meike Arendt mit Troll (HSG Schinkel) mit 98 Punkten
PA030542

Beginner:
Claudia Winkelmann mit Maja (HSG Schinkel) mit 96 Punkten
Carmen Bahrenhop mit Munja (HSG Ahrensbök) mit 91 Punkten
Hilde Galonski mit Pini (HSG Kiel und Umgebung) mit 88 Punkten
PA030566

Besonders erwähnen möchte ich aber auch Miriam Holzmann mit Spike vom SGV Heiligenhafen. Da sie im Rollstuhl fährt, war das Gelände für sie leider zu nass, so dass der Rollstuhl mehrfach stecken blieb, geschoben werden musste und das hat Spike doch sehr irritiert. So hat es diesmal nicht gereicht. Aber Miriam du bist Spitze!

Bei der Siegerehrung gab es für die Landesmeister einen Pokale, die ich als Obfrau für Rally Obedience im Landesverband Schleswig-Holstein für die 1. Landesmeisterschaft gerne gestiftet habe. Der ausrichtende Verein hatte für alle Teilnehmer Schlüsselanhänger und Zerrspielzeug  gebastelt. Die Schleifen für die Landesmeisterschaft waren entsprechend in unseren Landesfarben gestaltet.

Ich danke dem SGV Heiligenhafen mit Uwe Ollermann und Marga Sölter und ihren fleißigen Helfern für die Ausrichtung dieses schönen Turniers. Ihr hattet wie gewohnt alles im Griff und alles war rundherum gelungen.
Danke auch an Davina Schwochert, dass sie sich getraut hat, eine Landesmeisterschaft als erstes Turnier nach dem erfolgreichen Abschluss als Wertungsrichterin zu beurteilen. So hatte unsere neue Wertungsrichterin Elke Gehrmann die Möglichkeit, selber teilzunehmen. Danke aber auch an die Teilnehmer des offenen Turniers für euren Start. Den Landesmeistern gratuliere ich ganz herzlich zu ihrem Erfolg.

Vom 13. bis 15. Oktober 2017 fand bei uns, dem GSV Friedrichsort e. V., MT 001die 1. Mantrailing-Prüfung des DVG in Schleswig-Holstein statt.

Über die 3 Prüfungstage stellten sich insgesamt 17 Teams der Herausforderung von 21 Prüfungen. Es galt 2x BH Prüfungen, 17x MT 1 - Prüfungen, 1x MT 2 - und 1x MT 3 – Prüfung zu absolvieren.

4 Teams hatten eine Doppelbelastung. Ein Team hat am Freitag die Begleithundeprüfung bestanden und ist am Wochenende zusätzlich erfolgreich bei ihrer MT 1-Prüfung gestartet. Die anderen 3 Teams sind mit 2 Hunden bei den MT-Prüfungen gestartet.

Die jüngste Teilnehmerin ist als erstes gestartet und bestand als erste im DVG in S.-H. die MT 1 – Prüfung und die älteste Starterin hat am besten vom GSV Friedrichsort e. V. mit „erfolgreich“ bestanden.

Die weiteste Anreise unserer überregionalen Prüfung hatte eine Teilnehmerin aus den Niederlanden.

Der Leistungsrichter war Hartmut Meyer, Prüfungsleiter war Volker Sulimma undMT 004 der Verantwortliche für die Organisation der Trails war Bendix Nicolaisen.

Von den 21 Prüfungen wurden 17 bestanden und 4 nicht bestanden.

Es gab im Vorfeld sehr viel zu organisieren, da zusätzlich zu den wichtigen „normalen“ Helfern einer Prüfung (für Auf-/Umbau-/Schreib-Arbeiten, Kantine, etc.) auch viele VPs benötigt wurden. VPs sind Personen, die absichtlich verloren gehen und dann gefunden werden sollen.
Bei dieser Prüfung gab es vor allem logistisch viel zu beachten, da die Trails für die entsprechenden Schwierigkeitsstufen akribisch geplant werden und unterschiedlich lange liegen mussten.
MT 002Es mussten entsprechende Gebiete auf Prüfungstauglichkeit ausgekundschaftet werden (wir waren im Wald und im Gartengelände unterwegs) und die VPs mussten später auch wieder an Ort und Stelle gebracht werden können ohne neue Spuren bzw. Verleitungen zu legen. Da war schon hohe Präzision und das Auge für Details gefragt, damit möglichst nichts schief geht.

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Es war trocken und warm und dieses trug zu einer Stimmung bei, die einfach super war. Die Hunde waren teilweise durch die Prüfungssituation etwas irritiert (nervöse Hundeführer, größerer Zuschauertraube als beim Training), haben aber alle trotzdem einen guten Job gemacht.

Wenn es mit dem finden mal nicht so geklappt hat, war meistens das „Lesen des Hundes“ das Problem, da manche Hunde wirklich nur ganz kurz den richtigen Weg anzeigen und wenn der Hundeführer nicht entsprechend reagiert, kann das Trailen kurzfristig schon mal in einen netten Spaziergang übergehen.
Prüfung ist halt doch immer etwas anderes – schon allein wegen der Aufregung.

Fazit: Das Wetter war bombastisch. Die Stimmung war gut. Die Organisation hat fast immer optimal geklappt und wir haben uns sehr über das Lob der Teilnehmer für die tolle Organisation gefreut.
Jeder konnte etwas für sich mitnehmen (ob bestanden oder nicht), was man z. B. beim weiteren Training berücksichtigen sollte bzw. wie man sich in bestimmten Situationen vielleicht besser bzw. optimaler verhalten könnte.
Und man hat wieder gesehen, wie wichtig es ist, die Körpersprache seines Hundes zu verstehen und seinem Hund zu vertrauen.

icon ipoKarola Ruschenburg hat es geschafft: 25 Hundesportlerinnen / -sportler zu UO 001einem gemeinsamen Übungswochenende mit dem Thema: Wie bringe ich dem Hund das "Fuß" bei zusammenzurufen.
Der PGHV Ostholstein stellte mit der Platzanlage und der Versorgung für die Team`s einen hervorragenden, würdigen Rahmen für das Gelingen dieser Übungstage zur Verfügung.
Vereinsmitglieder sowie Gäste waren erschienen, um mit Petra Walter (Landesmeisterin IPO 2017) und Lara Hütte, an den Leistungen ihrer eigenen Hunde in Unterordnung zu arbeiten.
An diesem Übungswochenende hatten die Hundeführer reichlich Gelegenheit, die Tipps unter Anleitung gleich praktisch umzusetzen.
Die Jugend wurde auch mit einbezogen. Die jüngste Teilnehmerin, Josephine Evers, 8 Jahre alt. Mit jugendlichen, unbekümmerten Ehrgeiz hat sie ihr Können vorgeführt. Die Tipps von Petra hat sie sehr aufmerksam beachtet und diese gleich in ihre Arbeit aufgenommen.
Alle anwesenden Hundeführer konnten ganz individuell bestehende "Baustellen" bearbeiten. Durch Zugucken bei anderen wurden zusätzlich eigene Kenntnisse vertieft oder neue / andere Ansätze bei bestehenden Problemen gefunden.
Petra und Lara stellten sich in diesem Zusammenhang auch geduldig den Fragen der Hundeführer und so verwunderte es nicht, dass dieses Wochenende von allen Teilnehmern positiv kommentiert wurde.
Beide haben sich für alle Hundeführer Zeit genommen, nicht alle Hunde ins gleiche Schema gedrückt, sind auf die Wünsche der Teilnehmer eingegangen und haben den Hundeführern auch mehrere Lösungsansätze erproben lassen, um für das Team den besten Weg zu finden.
Die Tipps waren hilfreich, die Arbeitsweise tierschutzgerecht und modern, Petra und Lara sind gut mit Mensch und Hund umgegangen, alle haben viel gelernt und hatten viel Spaß bei der Arbeit.
UO 000

Zum ersten Mal wurde die Fährtenhundmeisterschaft des LV Schleswig-Holstein ausschließlich in der Stufe IPO FH durchgeführt und auf die zwölf besten in der IPO FH Qualifizierten begrenzt. Geeignetes Gelände und die angenehme Wetterlage boten angemessene Grundvoraussetzungen. Allgemein bewiesen alle Teams, dass sie den anspruchsvollen Anforderungen dieser Prüfung zumindest an einem der beiden Prüfungstage entsprechen, auch wenn nur zwei Teilnehmer das angestrebte Prädikat „Sehr gut“ als Gesamtergebnis erreichten. Ich danke ausdrücklich allen Teilnehmern für ihr Engagement!

Größtenteils liefen die beiden Prüfungstage hervorragend reibungslos ab. Aber es gab auch Defizite, die sich auf das Veranstaltungsgeschehen, allgemein und speziell, ausgewirkt haben. Darauf werden die Verantwortlichen reagieren. Nicht zuletzt deshalb schaue ich optimistisch auf 2018. Auch die Teilnehmer und alle anderen Ambitionierten werden positive Rückschlüsse für die Zukunft ziehen.

Bewährt hat sich, wie schon bei vielen Landesveranstaltungen, die Zusammenarbeit zwischen Bärbel Süfke und mir. So ergänzten sich Prüfungsleitung und die Organisation im Gelände harmonisch ohne Schwierigkeiten. So sahen es auch die beiden Leistungsrichter, Gönnar Ritke und federführend Volker Sulimma. Die gefundenen Ergebnisse waren nachvollziehbar und schlüssig. Großen Anteil am Gelingen einer solchen Prüfung haben naturgemäß die Fährtenleger. Sie müssen weitgehend selbständig Entscheidungen beim Legen der Fährten treffen. Darum geht mein besonderer Dank an Harald Voßbeck, Rene Mittmann, Patrick Ahrens, Nico Süfke, Marwin Lee Kraak und Marcus Wenk. Sie erfüllten ihre Aufgabe intensiv und ambitioniert. Immer bereit für die Verleitungen waren Daniela Behnke und Rudolf Jürgens.

Ausgerichtet wurde die Meisterschaft zum zweiten Mal vom MV HST Neumünster-Nord, der sich viel Mühe gab, zumal die gesamte Logistik ins Gelände geschafft werden musste.
Für das Fährtengelände sorgte wiederum unser Sportfreund Edgar Lembke. Ohne ihn und sein gutes Verhältnis zu den anliegenden Landwirten wäre die Veranstaltung nicht durchführbar gewesen. Ihm gebührt größte Anerkennung!

  • Landesfährtenhundmeisterin wurde Dorita Rohde mit Etusk von Esadera vom MV GVS Stockelsdorf. Sie erreichte 188 Punkte und das Werturteil „Sehr gut“
  • Vizesieger wurde Rudolf Buttgereit mit Zorro vom Sickinger Moorwerk vom MV HST Neumünster-Nord. Er erreichte 185 Punkte und das Werturteil „Sehr gut“
  • Den dritten Platz belegte Jennifer Klees mit Jenny von den Unbestechlichen vom MV HSG Timmendorfer Strand. Sie erreichte 76/95 ges. 171 Punkte, Gut

Die restlichen Ergebnisse sind auf der Homepage des LV Schleswig-Holstein nachlesbar.

Abschließend wünsche ich unseren Teilnehmern, zu denen auch Sportfreund Grönke mit Malinoid Attack gehört (qualifiziert über die VDH DM) viel Erfolg bei der DVG BSP.


icon agiUnglaublich.... Tjara Schütt und Winnie fahren zur Junior-European-Open Agility, der Junior-Europameisterschaft, nach Luxemburg.JEO 02

.... So hieß es noch im Juli 2017. Hier nun ein kleiner Bericht, wie es denn gelaufen ist:

Es war unglaublich - ein unvergessliches Highlight.
Im Handgepäck auf dem Weg nach Hause haben wir einen tollen 7. Platz für Tjaras Medium Team "German Flying Hot Dogs".
Außerdem ein Rucksack voll toller Teamkleidung und weitere tolle Geschenke für die Kids.
Wir fühlten uns als Teil eines tollen deutschen Teams und dieses deutsche Team war Teil der JEO 2017 Gemeinschaft.
Es ist Wahnsinn was unseren Kids auf dieser Veranstaltung abverlangt wird, Agility auf höchstem Niveau, anspruchsvolle Parcoure, die unter einer enormen Anspannung zu bewältigen sind!
Da werden die Schlachtrufe am Start der jeweiligen Nation raus geholt und die Eltern und helfenden Elfen (die jungen Sportler die 2016 ihre letzte JEO gelaufen sind) brüllen was das Zeug hält!
Ich weiß nicht wer aufgeregter ist... Mama und/oder Papa, Trainer, Teamkollege oder Läufer am Start...,
da kullern Tränen vor Glück und vor Anspannung bei allen Beteiligten.
Es wird gemeinsam getanzt und die Sieger gefeiert. Auch wir Deutschen hatten Teams auf dem Treppchen, die wir bejubeln konnten.
Ab Sonntag sieht man die Kids mit ihren Trikots von den vorherigen Tagen über den Arm gehängt durch die Mengen laufen, Ausschau haltend nach jemanden der ungefähr die selbe Größe trägt, damit sie ihre Trikots mit anderen Nationen tauschen können, wer hat wohl dieses Jahr das begehrteste Shirt?
Diese Veranstaltung zeigt wie genial unser Sport ist und der Wunsch nächstes Jahr wieder fahren zu können ist geweckt und nicht nur bei Tjara, sondern auch bei der Mama.
Wir danken all den verrückten Agility-Familien und den Teamtrainern für dieses gemeinsame Wochenende.

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